Staatliche Soforthilfe für Haushaltskunden und Kleingewerbe

Die Soforthilfe schafft einen Ausgleich für die gestiegenen Energierechnungen im Jahr 2022 und überbrückt die Zeit bis zur geplanten Einführung der Erdgaspreisbremse im kommenden Frühjahr.

Was bedeutet das für Sie als Kunde?

Da wir im Dezember keinen Abschlag erheben, bekommen unsere Erdgaskundinnen und Erdgaskunden den Entlastungsbetrag auf der Jahresrechnung, die den Gasverbrauch umfasst, gutgeschrieben. 

Die Höhe richtet sich nach der Jahresverbrauchsprognose, die dem Septemberabschlag zu Grunde liegt (meist der Verbrauch im Jahr 2021), multipliziert mit dem gültigen Arbeitspreis am 01. Dezember 2022 sowie einem Zwölftel des dann gültigen Grundpreises.

Kunden, die Wärme von uns beziehen, wird der Entlastungsbetrag ebenfalls auf der Jahresabrechnung gutgeschrieben. Der Abschlag im Dezember wird nicht erhoben. 

Wer hat Anspruch auf die Soforthilfe?

  • Haushaltskunden
  • Kunde der Wohnungswirtschaft, die Soforthilfe an die Mieter im Rahmen der Heizkostenabrechnung weitergeben müssen
  • Überwiegender Erdgasbezug zur Wohnraumvermietung / WEG
  • Zugelassene Pflege, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung sowie Kindertagesstätten und andere Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Reha, Behindertenwerkstätte, Leistungserbringer der Eingliederungshilfe
  • staatlich (anerkannte) Einrichtungen der Bildung, Wissenschaft und Forschung wie Schulen und Universitäten
  • Bildungseinrichtungen der Selbstverwaltung der Wirtschaft in der Rechtsform von Körperschaften des öffentlichen Rechts oder als eingetragener Verein

Gaspreisbremse

Zur weiteren Entlastung von Verbraucherinnen und Verbrauchern plant die Bundesregierung die sogenannte Gaspreisbremse: Der Preis für Haushaltskunden soll auf 12ct/kWh für 80 Prozent des prognostizierten Jahresverbrauchs gedeckelt werden.

Diese Maßnahme kann aufgrund der aufwendigen technischen Umstellungen nicht kurzfristig seitens der Energieversorger umgesetzt werden. Es geht um ein komplexes System, in dem Millionen von Verbraucherinnen und Verbrauchern mit einer Vielzahl unterschiedlicher Tarifgestaltungen richtig abgerechnet werden müssen. Standardisierte Programme müssen bei hunderten Unternehmen komplett umprogrammiert werden. Dafür braucht es entsprechende Experten, die auch nur begrenzte Kapazitäten haben. Diese Umstellungen werden die Versorger vornehmen, benötigen für eine verlässliche Umsetzung allerdings Zeit bis März kommenden Jahres.

Warum sind die Erdgaspreise so stark gestiegen?

Bereits im vergangenen Jahr lagen die Preise an den Energie-Börsen auf einem hohen Niveau. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat den Druck weiter erhöht. Der Krieg führt nicht nur zu großen Unsicherheiten auf den Rohstoffmärkten. Die von Russland im Zuge des Krieges eingestellten Gaslieferungen verknappen das Gasangebot. Das führt zu stark steigenden Preisen beim Gaseinkauf.

Uns ist es in den letzten zehn Jahren immer wieder gelungen, mit unserer vorausschauenden Beschaffungsstrategie Risiken zu minimieren. Erdgas wird von uns lange im Voraus beschafft. Dadurch wirken sich Turbulenzen an den Handelsbörsen nicht 1:1 auf Ihren Tarif aus, sondern werden über einen längeren Zeitraum geglättet. Dies führt einerseits dazu, dass wir fallende Preise nicht sofort weitergeben können, in der jetzigen Situation aber dämpft diese Strategie auch die stark gestiegenen Großhandelspreise. Wir können die Preissteigerungen zwar nicht vollständig auffangen, aber der Preisanstieg fällt in unseren Tarifen deutlich geringer aus als die Preisspitzen an den Börsen.

Wie Sie Energie sparen können

Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass Strom und Wärme in den kommenden Jahren teuer bleiben. Umso wichtiger ist es, sparsam mit Energie umzugehen.

In fast jedem Haushalt gibt es noch Möglichkeiten, Energie einzusparen – hilfreiche Tipps finden Sie hier

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