Uferdammsanierung an der Amper: Zweiter Bauabschnitt beginnt

28. November 2018

Nachdem vom Winter 2016 bis zum Frühjahr 2017 die Stauhaltungsdämme im Bereich des Nordufers der Amper und entlang des Ostufers der Maisach saniert wurden (siehe Grafik, grün markiert), werden in einem zweiten Bauabschnitt die Dämme am Südufer der Amper und westlich der Maisach auf einer Länge von insgesamt drei Kilometern saniert. Dies ist mit umfangreichen Rodungsmaßnahmen verbunden.

Sicherheit und Natur in Einklang bringen

Grundsätzlich verbieten die technischen Vorschriften Gehölz auf Staudämmen und machen die Rodungen notwendig. Die Stadtwerke Dachau möchten „den radikalen Ansatz aber – wo möglich – vermeiden und Eingriffe in den Baumbestand soweit vertretbar minimieren“, erläutert Werkleiter Gerald Nübel. Damit tragen die Stadtwerke auch dem naturschutzrechtlichen Vermeidungsgebot Rechnung. So wurde für jeden Abschnitt des Flussufers eine separate Risikobewertung durchgeführt und über die Fällungen entschieden. Insbesondere im zweiten Bauabschnitt gibt es viele Bereiche, in denen zum Teil nur vereinzelt Bäume gefällt werden müssen.

Rodungen vor allem in stadtnahen Bereichen

Um die Dammkrone auf die gesetzlich vorgeschriebene Regelbreite von drei Metern wiederherzustellen, sind auch in diesem Abschnitt zum Teil umfangreiche Rodungen erforderlich. Insbesondere dort „wo der Damm steil und hoch aufragt, der Fluss über Landniveau angestaut ist und dahinter Menschen wohnen“ sei dies unvermeidlich, so Nübel. Das betrifft vor allem die stadtnahen Bereiche vom Familienbad bis zur Mitterndorfer Brücke und weiter ein Stück Richtung Günding (Abschnitt 2A).

Eingriffe flussaufwärts weniger massiv

Weniger massive Eingriffe in die Natur wird es flussaufwärts Richtung Günding geben (Abschnitt 2B). „Hier besteht das Risiko für Leib und Leben nicht“, sagt Gerald Nübel, weil „die Dämme flacher sind und das Land dahinter fast auf Flussniveau liegt“. Weitgehend erhalten bleibt der Uferbewuchs auch im Bereich der Maisach-Mündung, wo nicht Wohngebiete, sondern Auwald und Ackerflächen angrenzen. Zur Stabilisierung werden so genannte Drainagekörper, im Bereich der Maisach-Mündung Gabionen und – am Nordufer des Werkkanals – Spundwände verbaut. Die Arbeiten sollen in der ersten Dezemberwoche beginnen, die Fertigstellung ist witterungsabhängig für Ende März geplant.

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Pressemeldung

Abbildung: Übersicht Sanierungsmaßnahmen entlang der Amper

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