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Geothermie-Projekt: Planungsgruppe nimmt Arbeit auf
08. Dezember 2025
Das gemeinsame Geothermie-Projekt der Stadtwerke Dachau sowie der Energieunternehmen aus Haimhausen und Hebertshausen geht in die nächste Runde. Ziel bleibt, die Region in Zukunft mit klimafreundlicher und von Weltmärkten unabhängiger Wärme zu versorgen.
Nachdem die beteiligten Kommunen im Juli ihre Absichtserklärung unterzeichnet hatten, wurde nun der Auftrag für die Planungsleistungen vergeben. Die beauftragte Planungsgruppe rund um das Ingenieurbüro ingKess aus Prien am Chiemsee hat ihre Arbeit bereits aufgenommen.
Im ersten Schritt wertet das Team vorhandene seismische Daten aus – also Informationen, die Rückschlüsse auf den Untergrund geben. Neue Messungen sind nach aktuellem Stand nicht nötig, da die vorhandenen Daten ausreichend sind. Das spart Zeit und Kosten.
In den kommenden Monaten prüft die Planungsgruppe, ob eine Nutzung der Tiefengeothermie im Projektgebiet technisch, organisatorisch und wirtschaftlich möglich ist. Erste Ergebnisse dieser Machbarkeitsprüfung werden im zweiten Quartal 2026 erwartet.
Auch wenn noch vieles in der Vorbereitung steckt, zeigt der aktuelle Fortschritt eines klar: Das Projekt entwickelt sich - Schritt für Schritt.
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